Neuigkeiten September 2008

Glas und Kunststoff im Dialog
 
Als Spezialist für kunststoffumspritzte Stanz- und Einlegeteile haben wir uns einer neuen Herausforderung für Entwicklung und Fertigung gestellt.
Das Einlegen einer Glasscheibe in ein Spritzgießwerkzeug verlangt nach vielen technisch anspruchsvollen Lösungen, um in der Fertigung einen konstanten und prozesssicheren Zyklus sicherzustellen.
Hierfür wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden im Vorfeld mit einem Versuchswerkzeug die auftretenden Probleme untersucht und durch geeignete Maßnahmen abgestellt.
Beispielsweise musste die hohe Dickentoleranz von +/-0,15mm der Glasscheibe werkzeugtechnisch gelöst werden.
Aber auch das Material der Glasscheibe muss dem hohen Spritzdruck in der Form, den Temperaturen der flüssigen Kunststoffmasse und den Spannungen widerstehen, die durch das Schwinden des Kunststoffs beim Abkühlen entstehen.
Das kunststoffumspritzte Glas wurde in das neue Messgerät der Fa. Knick, Berlin, eingebaut, in das auch weitere Kunststoff- und Metallteile von uns fließen. Die Fachpresse berichtete bereits.